Schwalm GmbH
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Gutachter für Fachwerk-
und Altbau-Instandsetzung

Handwerks Meister

Gebäudeuntersuchung, -und bewertung


Bei der Erfassung von Gebäudeschäden ist die Ermittlung von optisch erkennbaren Schäden durch den Sachverständigen die kostengünstigste Methode.
Durch Jahrzehnte Erfahrung in der Altbausanierung von Fachwerkgebäuden und Dachstühlen kann der Sachverständige meist schon vor Ort eine erste Einschätzung von der Bausubstanz geben. Dies kommt bei einem Hauskauf am häufigsten zur Leistungserbringung für Kaufinteressenten.

Morscher Balken Fäulnis

Als Grundlage für ein Sanierungskonzept mit Kostenermittlung sind weitere Erkenntnisse von Schadensursachen erforderlich. In überwiegenden Fällen sind verdeckte Bauschäden vorhanden, die erst mit geeigneten Methoden oder durch Freilegung erkannt werden können.

Hierunter zählt die:
- Zerstörungsarme Holzuntersuchung
- Untersuchung von alten Baumaterialien auf Schadstoffe,
- Analyse von Materialien, deren Erhaltung im Bestand geplant ist,
- Untersuchung der Räume auf geopathische Belastungen.

Die Holzschäden werden in Zeichnungen eingetragenen, siehe Dokument Fachgerechte Denkmalpflege
Auf deren Grundlage kann der Sachverständige oder ein externer Architekt die weitere Sanierungsplanung aufbauen.

Bei öffentlichen Gebäuden wird der Sachverständige in der Regel Leistungsverzeichnisse erstellen. Anhand dieser lassen sich die Kosten für den Haushaltsplan genauer erfassen.
Auf der Basis der ermittelten Kosten können private Eigentümer ihre Finanzierung entsprechend ausrichten.

Zerstörungsarme Holzuntersuchung

Um bei einem Fachwerkgebäude, Dachstuhl oder Balkenlage den finanziellen Aufwand einer Instandsetzung beziffern zu können, ist eine Holzuntersuchung auf Schadstellen notwendig.
Bediente sich der Sachverständige in den 80er und 90er Jahren vorwiegend der Untersuchungsmethode mit Endoskopie oder der Probenentnahme von Holz mit PH-Wert Bestimmung, so hat sich in den letzten beiden Jahrzehnte die zerstörungsarme Bohrwiderstandsmessung mit einer 2 mm Bohrnadel als gängige Untersuchungsart etabliert.

Bohrdiagramm
Wachsstreifen mit Diagramm der Bohrwiderstandsmessung

Das IML-RESI System basiert auf dem Prinzip der Bohrwiderstandsmessung. Dabei wird eine Bohrnadel mit gleichmäßigem Vorschub in das Holz gedrückt. Als Messergebnis erhält man eine Bohrkurve. Der Bohrwiderstand wird bei Durchführung der Messung direkt auf die Nadel übertragen und auf einem Wachsstreifen aufgezeichnet. Geringe Abweichungen der Eigenschaften sowie Dichteunterschiede (Früh- Spätholz) werden erkannt. Die Aufzeichnung erfolgt im Verhältnis 1:1 und kann somit an dem untersuchten Holz direkt übertragen werden.